Dezentrale Energiesysteme – Paradigmenwechsel in der nachhaltigen Energieversorgung

Daniel Führen
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Die globale Energielandschaft befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Zunehmende Schwankungen der Energiepreise, Netzengpässe und der rasche Ausbau erneuerbarer Energiequellen treiben den Wandel hin zu dezentralen, modularen Energiesystemen voran.

Industrieunternehmen stehen im Mittelpunkt dieses Wandels. Vielen Komponenten- und Technologieanbietern fehlt es jedoch nach wie vor an einem klaren Verständnis für:

  • welche Zukunftsmärkte sich gerade entwickeln,
  • wie die Energiesysteme aufgebaut sein werden,
  • und wie ihre vorhandenen Kompetenzen innerhalb dieser Systeme positioniert werden können.

Dieses Konsortialprojekt versetzt Unternehmen in die Lage, ihre Rolle in zukünftigen Energiesystemen systematisch zu ermitteln und technologische Kompetenzen in skalierbare Marktchancen umzusetzen.

Warum das gerade jetzt wichtig ist

Die industriellen Energiesysteme stoßen an ihre strukturellen Grenzen:

  • Die Energiepreise unterliegen zunehmend größeren Schwankungen und sind immer schwerer vorhersehbar
  • Der Ausbau der Netzinfrastruktur hinkt dem Nachfragewachstum hinterher
  • Die Einbindung erneuerbarer Energien führt zu einer neuen Komplexität des Systems
  • Brownfield-Umgebungen schränken groß angelegte, zentralisierte Lösungen ein

Infolgedessen werden die Energiesysteme der Zukunft folgende Merkmale aufweisen:

  • dezentralisiert
  • modular und containerisiert
  • standardisiert statt projektspezifisch
  • zunehmend durch intelligente Energiemanagementsysteme gesteuert

Dieser Wandel schafft neue Märkte – aber auch neue Anforderungen an Komponenten und Technologien.

Unser Ansatz

Wir verfolgen eine strukturierte, ganzheitliche Methodik, die Marktdynamiken mit konkreten Geschäftsmöglichkeiten verknüpft:

1. Marktstressfaktoren und künftige Nachfrage

Ermittlung und Validierung zentraler Stressszenarien für das Energiesystem
(z. B. Preisvolatilität, Netzinstabilität, Einschränkungen bei der Nachrüstung)

2. Clusterbildung nach Anwendungen und Anwendungsfällen

Entwicklung strukturierter Archetypen für industrielle Anwendungsfälle auf der Grundlage von:

  • Strombedarf
  • Energieform (Strom, Wärme, Wasserstoff)
  • Lastprofil
  • Brownfield- vs. Greenfield-Umgebungen

3. Systemarchitektur und modulare Bausteine

Entwicklung herstellerunabhängiger Referenzarchitekturen, die Folgendes kombinieren:

  • Generation
  • Lagerung
  • Steuerung & EMS

Schwerpunkt: Standardisierung, Skalierbarkeit und modularer Aufbau

4. Wirtschaft und Geschäftsmodelle

Überblick über:

  • CAPEX-/OPEX-Strukturen
  • Vorteile in Bezug auf Flexibilität und Belastbarkeit
  • Vergleich zwischen zentralisierten und dezentralisierten Lösungen

5. Markteintritt und Rollen im Ökosystem

Definition von:

  • Rollen entlang der Wertschöpfungskette
  • Partnerschaftsmodelle
  • konkrete Möglichkeiten zur weiteren Umsetzung, wie beispielsweise Pilotprojekte oder gemeinsame Projekte

Was Sie davon haben

Die Teilnahme am Konsortium ermöglicht es Unternehmen,:

  • Ihre zukünftige Rolle in den Energiesystemen verstehen – nicht nur als Produktanbieter
  • Neue Märkte und Anwendungsbereiche erschließen
  • Vorhandene Kompetenzen in systemrelevante Lösungen umsetzen
  • Erhalten Sie einen gemeinsamen Branchenüberblick über zukünftige Systemarchitekturen
  • Klare Markteinführungsstrategien entwickeln
  • Schneller von Erkenntnissen zu konkreten Geschäftsmöglichkeiten gelangen

Wer sollte beitreten?

Dieses Konsortium wurde speziell für folgende Zwecke konzipiert:

  • Komponentenhersteller (z. B. thermische, elektrische und fluidtechnische Systeme)
  • Technologieanbieter (z. B. Speicher, Leistungselektronik, Werkstoffe)
  • Unternehmen für Automatisierung und Steuerung
  • Anbieter von systemintegrierten Lösungen

Das Projekt ist besonders wertvoll für Unternehmen, die:

  • möchte sich vom Zulieferer zu einem systemrelevanten Partner entwickeln
  • erkunden neue Märkte im Rahmen der Energiewende
  • benötigen einen strukturierten Ansatz für die strategische Positionierung

Projekteinrichtung

  • Projektformat: Konsortialprojekt
  • Beginn: September 2026
  • Dauer: ca. 4 Monate
  • Aufbau: 5 Analysemodule + Zwischenworkshops

Endergebnis: Konsolidierte Ergebnisse und strategischer roadmap

Machen Sie mit!

Wenn Sie daran interessiert sind, zu erfahren, wie Ihr Unternehmen Teil der nächsten Generation dezentraler Energiesysteme werden kann, würden wir gerne das Projekt und Ihre mögliche Rolle darin mit Ihnen besprechen.

Kontaktieren Sie uns, um mehr über die Teilnahme und den Aufbau des Konsortiums zu erfahren.

Dezentrale Energiesysteme – Paradigmenwechsel in der nachhaltigen Energieversorgung

Daniel Führen

Head of Sustainable Production
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Frank Burkard
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Senior Innovation Specialist, Sustainable Production